#48 Alltagstaugliche Strategien gegen Eltern-Burnout: Mindful Compassionate Parenting - mit Sarah Göhler Töpfer
Shownotes
Eltern zu sein ist der anspruchsvollste Job der Welt und trotzdem wird er gesellschaftlich kaum ernst genommen. Sarah Göhler-Töpfer spricht in dieser Folge über das, was viele kennen, aber selten laut sagen: den permanenten Druck, gleichzeitig Mutter, Führungskraft, Partnerin und Mensch zu sein.
Sie erzählt, wie sie selbst früh in einen Burnout geraten ist, warum sie trotz allem nie aufgehört hat, Vollgas zu geben und was sie dabei gelernt hat. Was Achtsamkeit für Eltern wirklich bedeutet, warum Selbstfürsorge oft der erste Schritt ist, der den ganzen Rest verändert, und wie ihr Kurs "Mindful Compassionate Parenting" sogar von Krankenkassen und dem Land Baden-Württemberg gefördert wird. All das erfährst du in dieser Folge.
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01:00:00: Speaker 1 Herzlich willkommen in einer neuen Folge des Gesundheits Podcasts. Wer ist die wichtigste Führungskraft unserer Gesellschaft? Kein CEO, kein Politiker, es sind Eltern. Denn sie formt täglich Menschen, die diese Welt von morgen gestalten und das oft ohne Schlaf, ohne Handbuch, unter maximalem Druck. Und gleichzeitig sollen wir natürlich funktionieren, liefern und präsent sein. Über dieses Thema und vor allem diesen Spagat, den hier viele Eltern machen müssen, spreche ich heute mit Sarah Göhler. Töpfer, herzlich willkommen, liebe Sarah.
01:00:34: Speaker 2 Vielen Dank, liebe Stefanie, ich freue mich.
01:00:36: Speaker 1 Ich freue mich total, dass du da bist. Du persönlich sagst ja Themen wie Vereinbarkeit, mentale Gesundheit und moderne Führung gehören in die Mitte unserer Gesellschaft. Was tust du denn persönlich dafür, damit das passiert?
01:00:49: Speaker 2 Persönlich, oh, ganz viel. Einmal strukturell, bevor du es immer wieder einhaltest. Ich bin seitlich 13 bin politisch aktiv, jetzt nicht mehr so stark in der Partei, aber was ich tatsächlich mache ist, dass ich es immer wieder laut, sage ich mal, in die Welt, wie Nau schreihe in Anführungszeichen, im Sinne von, ich bin sehr umtriebig auf LinkedIn, bis in Instagram und ja auch auf sehr vielen Veranstaltungen oder Podiumsdiskussionen, wo ich das immer wieder einfordere. Mütter, Väter, Eltern im generellen sind so wichtige Personen, es müssen nicht nur Führungskräfte sein, sondern sage ich mal Arbeitnehmer generell, die so viel mitbringen, die so viel leisten und bittesät sind. Es hat einfach der Appell auch, dass sie für sich selbst auch gut sorgen, also hat verschiedene Ebenen.
01:01:41: Speaker 1 Ja, das hat definitiv verschiedene Ebenen. Und du bist sozusagen, also du sprichst dich dafür aus und bist da zu diesem Thema präsent, aber du versuchst es ja auch selber in deinem Leben zu leben. Man nimmt dich so nach, also im Außen war, als eine sehr ambitionierte, sage ich mal, Karrierefrau auf der einen Seite und auf der anderen Seite habe ich dich aber auch schon mit deinen Kindern gesehen und da erlebt man dich als total leidenschaftliche Mama. Du gehst da in deiner Rolle auch total auf
01:02:13: Speaker 1 und
01:02:14: Speaker 1 damit konnte ich mich sofort identifizieren, weil man will, als ich finde moderne Frau, ja wirklich oft beides haben. Man will auf der einen Seite sich beruflich verwirklichen, man will auch vor allen Dingen finanziell ein bisschen für sich sorgen
01:02:27: Speaker 1 können, auch eine gewissen, gerade der Unabhängigkeit für sich bewahren.
01:02:30: Speaker 1 Ich glaube, das wurde auch vielen Frauen in unserem Alter auch so in die Wiege gelegt. Den Eltern war das ja auch ein Wunsch, dass sich auch die Töchter finanziell unabhängig sind und dass sich das alles ein bisschen verändert und gleichzeitig wollen wir aber eben auch Familiengründen mütter werden und das natürlich auch nicht müssen und das bringt uns zu diesem, ich sage mal, ganz schlimm Buzzword eigentlich, der Vereinbarkeit, aber es ist ja wirklich ein riesengroßes Thema. Egal ob du selbstständig bist, egal ob du angestellt bist, Vereinbarkeit, müssen wir irgendwie besser hinbekommen. Wo siehst du da die größten Herausforderungen unserer Gesellschaft aktuell?
01:03:10: Speaker 2 Das umfasst wirklich so viele Ebenen. Einmal, was ich gerade schon gesagt habe, da gehe ich jetzt nochmal kurz darauf ein, diese politische Ebene, die strukturelle Ebene. Also es kann halt nicht wahr sein, dass die Kinderbetreuung immer noch so schlecht ausgebaut ist. Wie verlangen wir von Eltern, dass sie, sage ich mal, viel arbeiten ist, 40 Stunden, eine Woche, was sie auch immer leisten, aber die Kinderbetreuung einfach nicht da ist. Also das ist so ein Basic, was mich so wahnsinnig stört und wo auch die Politik aufpassen muss, wie sie spricht, weil es ja auch in der Vergangenheit immer wieder gesagt worden ist, hey, bitte Eltern, vor allem Frauen, weil der T-Nord leistet auch was für unsere Gesellschaft und dann kommt aber, also es sind die Rahmenbedingungen nicht da. Fertig ist das in manchen Städten, anders in Süddeutschland, ist es eine Katastrophe. Es sind tatsächlich deswegen umgezogen. Wir haben ganz lange in München gelebt und ich liebe München, kein Besten gegen München. Es sind gut verdiende und konnten uns,
01:04:13: Speaker 2 also wir haben keinen staatlichen Kitaplatz bekommen und haben einen Prah-Wartenplatz bekommen für 1.500 Euro für ein Kind, wir haben zwei Kinder und sind gut verdient. In München ist es ja echt auch noch teuer, wie jetzt hier nicht mehr ein persönliches Leitklagen. Aber das betrifft so viele Leute und wenn Leute schon sagen, macht das ja so viel aus. Also uns sind dann umgezogen in, sag ich mal, nach Süddeutschland, wo ich einfach Baden-Württemberg, wo wir noch mehr Familie als Unterstützung haben, wo wir uns dann auch privat und familiär noch mal eine Unterstützung suchen. Aber da müsste die Politik, die Strukturen schaffen, dass es ausreichende Versorgung gibt und nicht irgendeine Versorgung, sondern qualitativ hochwertige Versorgung. Ich bin ja immer wieder in den USA, und habe das die letzten Monate auch wieder gesehen, als sie in den Staaten waren. Das war einfach, es ist natürlich sehr viel privat organisiert, aber die Qualität ist enorm gut. Also wenn man sich hier in Deutschland was Privates leistet, es entspricht, sage ich mal, dem Durchschnitt nicht, denn was ich jetzt zumindest im mittleren Westen in den USA liebe, kann man natürlich auch wieder nicht komplett auf die ganze USA beziehen, je nachdem wo man ist.
01:05:24: Speaker 2 auch Arbeitgebende müssen da ganz viel mehr leisten. Also Unternehmen müssen wirklich eine Wertschätzung schaffen, was ich ganz stark beobachte, in meinem Freundeskreis, aber auch an Rückmeldungen. Ich kriege die meisten Nachrichten auf LinkedIn zu dem Thema Elternzeit. Also Unternehmen vergessen, Frauen, die in Elternzeit gehen. Und sagen, bitte schreibt darüber was, weil sie sind halt irgendwie unsichtbar in der Regel, gehen Frauen ja ein Jahr, sage ich mal, in Elternzeit, mal kurz, mal länger. Aber da gibt es einfach oft keine Retention-Programme, okay, Sting-Patch-Programme. Können Unternehmen ansetzen, weil wenn sie dann wieder zurückkommen, hat sich oft so viel getan, so viel verändert. Und ich weiß leider gerade die Zahl nicht mehr aus, wenn ich erschreckend hoch, wie viele nach der Elternzeit kündigen
01:06:14: Speaker 1 Ja, oder Frauen, die dann zurückkommen und keiner hat sie erwartet. Und dann muss plötzlich eine neue Rolle gefunden werden und alle sind total überfordert.
01:06:23: Speaker 1 dann überhaupt kein, wie du gesagt hast, keine Retention war, wenn es da keine Updates gab, keine formellen Kommunikationswege. Und das wäre ehrlich gesagt ein sehr einfaches. Weil gerade für, ich sag mal, ein bisschen größere Unternehmen, wo viele Menschen gleichzeitig auch in Elternzeit gehen, würden das ja auch sehr, sehr viele Leute nutzen.
01:06:43: Speaker 2 Ich kenn so viele Unternehmen, die es versäumt haben. Wo mir ja echt strukturell so viele Frauen gleichzeitig schreiben. Kannst du nicht irgendwie was darüber posten,
01:06:54: Speaker 2 unser gibt's tolle Programme. Also da könnte ich auch sofort welche empfehlen, wo ich weiß, die machen einen guten Job. Und ich will nicht nur Bashing gegen Frauen machen oder so. Das ist ja auch bei Ält, bei Männern der Fall. Also wenn sie dann, zumindest im Süddeutschland ist es auf der Fall. Wenn dann Männer Elternzeit nehmen,
01:07:12: Speaker 2 gerade in diesem, wir sind ja jetzt da im Stuttgarter Raum, wo ich sitze, sehr stark von hierarchischen Strukturen geprägt von einer gewissen Männerrolle immer noch, erlebe ich oft, dass die Männer mir schildern, hey, wenn ich dann mal Elternzeit genommen habe, mehr als diese klassischen zwei Monate, dann hat das auch negative Konsequenzen für mich, weil ich mir dann anhören muss, ich sei ein Anführungszeichen, kein Richtigum. Ich will dann mit hindeuten oder jetzt weiterführen, es umfasst auch eine ganz starke kulturelle Ebene. Absolut. So vermeintlich softe Themen, aber sind keine soften Themen, sind eine ganz harte Wirtschaftszahlen, ganz harte KPIs.
01:07:52: Speaker 2 Unternehmen und die Gesellschaft und die Politik das ernst nehmen würde und es nicht so als softe, weil ich Themen darstellen würde, boah, das regt mich so oft, er kriegt gerade wieder ganz laut.
01:08:02: Speaker 2 man so viel bewirken in diesem Land oder auch in den Unternehmen. Viel wenig auf Lektoration, viel mehr Mitarbeiterbindung, die irgendwie Lust haben, die motivieren wir uns in was zu bewegen in unserer Welt. Und dafür setze ich mich ein.
01:08:18: Speaker 1 Und das Thema Flexibilität in den Arbeitszeiten bei kranken Kindern, bei, also alles, was man halt an Familienalltag irgendwie nebenher noch leisten muss, das muss auch irgendwie miteinander funktionieren. Und auch da kann man, glaube ich, sehr viel mehr Transparenz, Akzeptanz und Flexibilität irgendwie mit reinbringen, das eben ernst meint in den Unternehmen und das muss wahrscheinlich auch aus der Führungsebene kommen. Glaubst du, dass es auch sehr stark damit zusammenhängt, wer diese Führungspersönlichkeiten sind und welche Rollen auch in diesen Familien, der auf der Führungsebene so zu sein, gelebt wurde?
01:08:55: Speaker 2 Auf jeden Fall. Und wer sitzt halt auch oft noch in diesen Führungsebenen? Das sind halt, ich sage jetzt auch mal ganz neutral, auf Babyboomer, die ganz anders groß geworden sind, die alles erlebt haben und was ich stark beobachte. Nach Corona gab es halt diesen Hype, diesen
01:09:11: Speaker 2 Homeoffice-Vibe,
01:09:13: Speaker 2 ich ja gesehen, was es für eine Chance auch war. Und jetzt beobachte ich, irgendwie hat das ganz viele wieder zurückfordern, hey, kommt ins Office. Im besten Fall, die fünf Tage die Woche. Hat auch seine Vorteile, verstehe ich auch, also wenn man mit der Weiterbindung hat.
01:09:28: Speaker 2 Aber bei uns geht es auch, also ganz persönlich. Ich hab jeden Morgen, ich hab gerade eben wieder einen Show fix mit meinem Team, jeden Morgen digital, weil ich einen Mann in meinem Team hab, übrigens Mann, der sitzt halt drei Stunden weiter weg und der will Zeit mit seinen zwei Kindern haben.
01:09:45: Speaker 2 unterstütze das total, aber ich beobachte auch, dass das nicht alle Reaktionen, die Resonanz, ist nicht immer positiv gestimmt. Das heißt, du musst ja ein Vorbild sein, du musst ja im Office sein, damit auch alle ins Office kommen. Und das
01:10:00: Speaker 2 ich ganz anders. Also ich finde auch da ist wieder das Thema, dass wir uns leider gerade in der aktuellen Lage eher wieder zurückentwickeln, was so ein New York-Themen betrifft.
01:10:11: Speaker 1 Ja, das finde ich spannend, dass du das so beobachtest. Und gleichzeitig sind diese strukturellen Themen,
01:10:16: Speaker 1 halt Sachen, die wir als individuell häufig nicht beeinflussen können. Und wir müssen dann sozusagen uns mit dem Alltag, den wir uns ermöglichen, können arrangieren, innerhalb der Strukturen, die wir für uns gewählt haben. Ich glaube,
01:10:32: Speaker 1 beim Thema Fachkräftemangel, also Unternehmen, die werben ja auch mittlerweile mit, ich sag mal, flexibleren Arbeitszeiten beispielsweise, einfach um auch Talente, die sich genauso in Leben wünschen, das wirklich hybrid zu kombinieren, anzuziehen, anzulocken. Und ich glaube, diese Menschen, die das dann anspricht, die wird es auch immer, die wird es einfach immer mehr geben.
01:10:55: Speaker 1 Gleichzeitig gibt es ja diesen Raum, den man für sich, sag mal, selber gestalten kann. Ich weiß noch ganz genau, als ich Mutter geworden bin, ich wollte unbedingt Mutter, ich wollte unbedingt Kinder haben. Und gleichzeitig habe ich mein Job geliebt. Ich war eine lange Zeit selbstständig als Beraterin und erfolgreich und plötzlich kommt dann dieses Kind in dein Leben. Und du wirst plötzlich deiner Flexibilität und deiner Freiheit ja erstmal beraubt eigentlich, auch aufgrund dieses kleinen Wesens, was da in dein Leben kommt. Und ich kann jetzt so für mich persönlich sprechen, aber würde eben gerne fragen, wie das bei dir so war und wie du damit umgegangen bist. Es hat schon eine Art Identitätskrise bei mir ausgelöst, weil ich eben dann diese Herausforderung erkannt habe, wie schwierig es sein wird jetzt dieses, ich möchte die perfekte Mutter sein und ich möchte auch gleichzeitig weiter in meiner Karriere machen, die schwierig sein wird, genau das, diese beiden Stefanis zusammenzuführen in einem Leben. Kannst du das nachvollziehen?
01:11:55: Speaker 2 Ja, ich kann es sehr nachvollziehen, weil ich das oft höre. Ich muss sagen, ich habe es sehr oft gehört, du kannst das nicht machen, du kannst nicht deine Karriere weitergehen. Du bist eine Rabenmama, wenn du deine Kinder schon früh in die Betreuung gibst. Wie gesagt, Süddeutschland und dem klassischen Familienbild, oft noch, mein Mann ist auch sehr ambitioniert. Also ich habe eigentlich ständig Widerstand gehört und gespürt, da bin ich noch in einer sehr hierarchischen, Männerdominiierten Branche aktiv, also so Automobil, Mobilitätswelt. Da ist einfach auch noch so ein altes Denkender. Aber bei mir hat es eher dazu geführt, ich will jetzt nicht sagen Protest, aber kann man eventuell so ein bisschen da, kann man schon so ein bisschen in die Richtung tendieren. Ich habe einfach gesagt, warum soll es nicht gehen? Ich verstehe gar nicht deren Theater. Also ich habe gesagt, hey, bestellen die sich alle so an. Also ich habe dann halt die Lilly
01:12:49: Speaker 2 tatsächlich manchmal zur Bundestagstermin mitgenommen oder aber halt, da gibt es so ein Berlin, so ein Kaffee Einstein, um die Wurstwerbung, wo sich alle Lobbyisten treffen, Interessensvertreter. Und ich habe gar nicht verstanden, warum das so ein Problem ist, dass ich die Lilly mitnehme. Was soll ich denn mit dir machen? Die war vier oder fünf Monate, halt ich still noch. Und die ist doch ein liebes Mädchen, natürlich ist ein Baby, die hat auch geweint oder so, aber maximale Irritation. Nicht bei mir, weil ich kann ja damit umgehen. Ich konnte trotzdem super diskutieren, konnte die Mobilitätstexte mit denen im Detail durchgehen, aber in meinem Gegenüber, das waren übrigens Männer 50 plus, denn ich habe immer mehr beobachtet, wie die Schweißperren runtergelaufen sind. Maximale Konfrontation, obwohl die Politiker, die mir da im Gegenüber saßen beim Frühstück Kinder haben, wir müssten es eigentlich kennen, unspannend war auch. Servicekraft hat mir damals gesagt, also in diesem Kaffee, wir hatten hier noch nie ein Kind dabei. Ich weiß gar nicht, ob wir Babystühle haben. Also ich will damit sagen, ich habe ständig gehört, du kannst das nicht machen, ich habe es einfach nicht verstanden, habe es gemacht.
01:14:06: Speaker 2 Und ich glaube, so entsteht Veränderung, wenn wir es einfach trotzdem versuchen machen.
01:14:12: Speaker 2 Und ich glaube, ich habe abgelegt, irgendwie perfektionistisch zu sein. Ich habe es so gut wie möglich gemacht.
01:14:19: Speaker 2 Versucht, mein Teil dabei zu tragen für meine Kinder, meine Rolle, für mich selbst. Ich bin selbst auch sehr wichtig, sage ich immer so. Aber diesen perfektionistischen Anspruch, den muss ich früh abgeben, weil das schaffe ich nicht.
01:14:37: Speaker 1 Und wie hast du das geschafft? Weil ich glaube, dass gerade die eigene Erwartungshaltung einen großen Teil der ganzen Herausforderungen darstellt.
01:14:47: Speaker 1 War dir das von vornherein klar, auch als du
01:14:50: Speaker 1 schon schwanger warst? War dir das klar, wie wird sich das dann abspielen? Hast du dir irgendwie Gedanken gemacht? Du bist da einfach auch so ein bisschen reingestellt, ich finde es nämlich sehr schwierig, sich darüber Gedanken zu machen, bevor mein Kinder hat, wie es dann sein wird, Kinder zu haben. Das ist eigentlich unvorstellbar.
01:15:07: Speaker 2 Nein, ich dachte mir schon, das ist eine super lustige Vorstellung. Ich habe aber auch letztens eine Rede gesehen, da habe ich gesagt, bevor mein erstes Kind hatte, ich kriege vier Kinder und werde ganz toll dafür ausgerauft. Das habe ich ja auf einem Video gesagt. Also keine solche, keine Kinder mehr in meiner Abo geben. Also ich bin zwar reichen, ist der Herausforderung genug.
01:15:30: Speaker 2 Ich glaube, ich habe dann ziemlich schnell gemerkt, nach der Geburt meiner Kinder oder nach dem ersten Kind, wenn ich das weiterführen möchte in meine Karriere, dann hat der Tag hat nur 24 Stunden, ich kann dann nicht noch perfekt. Also es war für mich einfach klar, wie ist es so schnell klar. Und was ich natürlich selbst sehr viel mache, ist immer wieder kurz innehalten, reflektieren, kurze Momente sein, also einfach bewusste Atemtechniken oder Achtsamkeitsmethoden anwenden, wo ich ganz bewusst im Hier und Jetzt bin. Und da haben mir meine Kids auch sehr gut geholfen, das sage ich jetzt in meinen größten Meditationslehrer. Und in dem Sinne bin ich auch knediger zu mir. Also ich mache Fehler, aber ich bin gut darin, schnell wieder aufzustehen. Wenn ich Fehler mache und schreibe mir dann auf, wenn ich Zeit habe, was habe ich daraus gelernt? Unsere Meistersnickschen hat besser,
01:16:24: Speaker 1 okay, also ich glaube, diese Gnädigkeit mit dir selbst, die ist an der Stelle wahrscheinlich sehr, sehr viel wert, gerade um sich mit diesem auch unschönen Gefühl, die das natürlich auch auslösen kann, nicht ewig auch zu halten, sich damit nicht so zu peinigen irgendwie. Du hast gerade schon von, ja, ich sag mal, Achtsamkeit gesprochen und
01:16:45: Speaker 1 du hast ja neben deinem Beruf, neben deiner Familie auch noch ein eigenes Unternehmen gegründet, Nein Spire.
01:16:51: Speaker 1 Was du gerade beschrieben hast, dieses Erlebnis des Mutterwerdens und diese Herausforderung der Vereinbarkeit, war das auch ein Grund dafür, warum du das angefangen hast?
01:17:01: Speaker 2 Nein, tatsächlich nicht. Also ich habe das angefangen, da war ich 18, weil ich ziemlich früh schon in Burnout hatte, ich war schon immer intrinsisch motiviert und habe dann angefangen, mich mit Achtsamkeitsmethoden zu beschäftigen oder einfach mit Methoden, die es mir langfristig gut gehen kann, aber
01:17:20: Speaker 2 dass ich auch noch stark sein möchte. So Karriere war mir schon immer wichtig, aber ich habe da Boah nachhaltig,
01:17:26: Speaker 2 aber mentale Gesundheit auch, bringt nichts. Wenn ich irgendwie ständig in den Burnout rutschen sollte, weil ich immer 180 km Gas gebe, deswegen was gebe ich? Fühle ich sehr. Ja, dass es mir selbst gut geht.
01:17:39: Speaker 2 Und dann habe ich da ziemlich früh schon, weil das ist schon 18 Jahre her jetzt, hatte das schon Geburtstag, also ja, habe schon ziemlich früh angefangen, damit weiterzubildenden verschiedenen Methoden, klassischerweise MBSR, darauf aufbauen gibt es einfach ganz viele Methoden für deine Arbeitskontext für Burnoutprävention. Was ich tatsächlich dann gemacht habe, während meiner ersten Elternzeit war, das Thema
01:18:04: Speaker 2 und Familie, also die Weiterbildung dafür, das hat mir natürlich viel gebracht.
01:18:09: Speaker 1 Ja,
01:18:11: Speaker 1 was waren da so die Momente, wo du in dieser Ausbildung saßst und neue Dinge, also ich mein, zum Thema gelernt hast, wo du gedacht hast, ah, das nehme ich jetzt mit, das setze ich direkt heute bei mir zu Hause um.
01:18:23: Speaker 2 Tatsächlich den Aspekt, dass selbst für Sorgeweilen der Branche, wo ich tätig bin oder was mich auch so geprägt hat, ist so eine gewisse Härte. Nach außen ziehe ich nicht hart aus, aber
01:18:34: Speaker 2 ich hatte auch
01:18:35: Speaker 2 Glaubenssätze, wo du kommst nur weiter, wenn du sehr hart bist, immer über deine Grenzen gehst und ja, das ist eigentlich mal Todarbeit, ist im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann kam dieser Aspekt der Selbstfürsorge, was für mich superweich erst mal klang, oh Gott, was will ich denn mit Selbstfürsorge? Dann wurde uns aber immer wieder gesagt, hey, setzt euch erst eine Maske auf, wie das Beispiel im Flugzeug und dann für eure Familien, dann für eure Kinder. Das hat bei mir zuerst
01:19:07: Speaker 2 viel Widerstand ausgelöst und gesagt, nee, auf keinen Fall.
01:19:10: Speaker 2 Und das Interessante war, ich hatte ja schon voll viele Ausbildungen, hinter mich, ich mach das ja schon jahrelang.
01:19:15: Speaker 2 Aber dieser... Und trotzdem hattest du es nicht verinnerlicht. Also schon viel, aber dieser Aspekt der Selbstfürsorge noch nicht in dem Maße. Interessant.
01:19:24: Speaker 1 Also selbst... Und was hat bei dir dann so diesen, also was hat bei dir dann Klick gemacht? Ich meine, ich kenne diese Herausforderung total gut, ich bin persönlich so schlecht darin
01:19:36: Speaker 1 muss mich wirklich zwingend mir diese Zeit für mich zu nehmen. Und selbst dann bin ich noch fünf Minuten damit beschäftigt, irgendwie die Sachen wegzuschieben, die sich mir so aufdrängen, die ich jetzt also zuerst noch machen muss, bevor ich mir sozusagen diese Zeit für mich irgendwie gönnen kann, weil ich es einfach auch mag, Dinge zu erledigen. Ich mag einfach eine abgehagte, komplett abgehagte To-do-Liste. Und ich mag auch lange To-do-Listen. Und das ist natürlich einfach eine Never-Ending-Story. Und ich finde es immer noch schwer,
01:20:07: Speaker 1 nicht in diesen ungesunden,
01:20:09: Speaker 1 zyplos reinzukommen, wieder von diesen ewigen To-do-Listen und immer weitermachen. Und die Selbstfürsorge kommt dann eben gar nicht. Wie hast du das geschafft, das für dich umzudrehen?
01:20:20: Speaker 2 Also ich glaube, wir haben ja jeden Tag Übungsfelder, also manche Tage sind besser, manche wenigen gut.
01:20:27: Speaker 2 Und tatsächlich würde ich sagen, war das für mich so einleuchtend, dass ich dann gesagt habe, boah, stimmt. Also ich kann nicht, wenn ich jetzt weiter den Gas gebe und noch zwei Kinder habe und noch tausend Projekte in meinem Kopf habe, ich kann jetzt nicht das ausblenden. Also ich habe mich einfach, glaube ich, wieder erinnert an meine Jugend oder als ich das schon an diesen Burnout hatte. Und habe dann irgendwie so ein Aha-Erlebnis gehabt, ja stimmt. Hey, ich muss auch nochmal für mich sorgen, ich finde das. Jetzt umso wichtiger, umso wichtiger jetzt mit zwei Kindern als davor schon.
01:21:02: Speaker 2 Das bedeutet für mich Selbstfürsorge, für jeden klar was anderes, aber für mich ist es einfach
01:21:08: Speaker 2 tatsächlich immer wieder dieses kurze Innenhalten am Tag. Ganz bewusst meinen Kaffee gerade her, jeden Schluck zu genießen. Es müssen nicht immer unbedingt diese riesengroßen Meilensteine sein. Ganz bewusst das Mittagessen zu genießen, eine Pause einzuräumen, mit meinem Mann zu sprechen,
01:21:27: Speaker 2 achtsam zuzuhören. Also auch die Beziehungen zu meinem Partner-Schmisser sind wichtig.
01:21:33: Speaker 2 Jetzt sage ich mal, nicht so riesengroßen Ding, ich trainiere nicht für ein Marathon oder so, aber kleine Bausteine in meinem Leben zu integrieren, mein Alltag. Das ist mir gut gilt, dass ich abends sage, Boah, es war ein richtig schöner Tag und ich mache das mit meiner älteren, mit der Frieda, dass ich sage, hey Frieda, was war an der Herde, so deine Highlights über den Tag, mein Mama, so kleine Steinchen in die linken Hosentasche, fünf Steine, abends holte sie die raus aus der Rechten und sagt mir dann, was war an fünf schönen Momente, und teilen wir das, und das verbindet. Bei mir sind es einfach oft kleine Sachen, aber ihr übrigens auch.
01:22:09: Speaker 1 Ja, das glaube ich sofort.
01:22:11: Speaker 1 Uns ist es auch schön, dass du das mit ihr macht, weil ich glaube, die Fähigkeit, den Kindern beizubringen, das für sich zu erkennen und das auch bewusst zu erleben, das macht das Leben glaube ich extrem reich.
01:22:22: Speaker 1 verhindert, dass wir da einfach so unbewusst durchhetzen jahrelang. Das ist sehr schön, wenn diese neuronalen Netze so schon so gebahnt werden.
01:22:32: Speaker 2 Ja, das ist toll, ich bin immer wieder staunen und ganz glücklich, was für schönen Momente sie hatte.
01:22:39: Speaker 1 Wie süß.
01:22:41: Speaker 1 Und du hast gerade auch schon die Beziehung zu deinem Mann erwähnt. Gleichberechtigung, Vereinbarkeit, das sind da zwei Wörter, die oft zusammen in einen Satz gepackt werden.
01:22:52: Speaker 1 Ich finde, es ist immer total sinnvoll, so ganz praktische Beispiele auch zu kennen. Und ihr seid beide beruflich erfolgreich, seit beides Führungspersonen.
01:23:02: Speaker 1 Wie macht ihr das? Also, ich weiß das ihr euch das aufteilt. Wie kann das funktionieren?
01:23:06: Speaker 2 Also, tatsächlich, wir sprechen ganz viel ab. Du last dich jetzt wahrscheinlich kaputt, aber wir haben tatsächlich mal ein Worksheet-Somberarbeit, das ist doch mein
01:23:15: Speaker 2 das noch nicht.
01:23:16: Speaker 2 So ein
01:23:17: Speaker 2 Business-Canvas-Modell für die Familie Gülertöpfer, für uns.
01:23:22: Speaker 1 Ich glaube, dass das Sinn macht. Man muss einfach drüber sprechen. Wie ein richtiges Business,
01:23:27: Speaker 2 also wie ein Canvas-Modell halt, wenn das jemand aus der Wirtschaft kennt. Wir haben verschiedene Kategorien. Das ist die Kategorie, sag ich mal jetzt. Also, Haushalt, Kinderbetreuung, Selbstschüsssorge, also Hobbys, Kochen, alles Mögliche. Da haben wir für uns individuell angelegt. Es variiert auf manchmal der Schied, je nach Monat oder auch Jahr. Haben wir schon ein paar Jahre, haben wir tatsächlich schon vor den Kindern gehabt.
01:23:55: Speaker 2 dann eine Zeit lang jeden Dienstagabend ein Date,
01:23:59: Speaker 2 also schon vor den Kindern. Und haben dann immer wieder über diese Bausteine gesprochen. Hey, was ist schon gerade wichtig? Wie war die Woche? Und jetzt macht es aber mit den Kindern umso mehr Sinn. Mein Mann ist jetzt gerade auf Dienstreise, letzte Woche war er auch auf Dienstreise. Ich bin auch wieder bald nächste Woche auf Dienstreise. Also, es funktioniert, aber was ich damit sagen will, ist ganz klare Absprachen. Oft Monate raus, also wir nutzen Time Tree, so eine gemeinsame App für Kalenderfunktionen, wo wir einfach ständig unsere Termine eintragen und dann ansage, wo wir super gut absprechen. Ja, das machen wir auch. Und jetzt, freizagen viele, boah, ja, bestimmt nur eine Business-Beziehung. Für mich, das ist uns auch sehr wichtig, dass es trotzdem noch eine romantische Beziehung gibt. Und nicht wirklich die vorhandenen, aber vielleicht ist es auch, weil wir uns immer wieder neu aufeinander freuen und uns sehen.
01:24:56: Speaker 2 Hast du eine Freundin gesagt?
01:24:57: Speaker 2 Oder aber weil wir uns auch wirklich bewusst Zeit einbauen. Also es gilt nicht immer, natürlich, aber was mir wichtig ist, dass wir dann halt einmal Babysitter engagieren und das Geld dann auch in die Hand nehmen und auch Vertrauen haben in Leute, dass sie auch gut auf unsere Kinder aufpassen können. Also ich habe in dieses Dorf investiert, auch im Sinne von, also du brauchst halt ein Dorf, um die dich begleiten und deine Kinder und da habe ich mir das, sag ich mal, durch Nachbarschaftshilfe aufgebaut, dass wir uns gegenseitig als Familien unterstützen und immer mal wieder jemand ein anderes Kind nimmt und wir haben Essen zusammen machen. Das ist
01:25:37: Speaker 2 übrigens super schön. Also es ist ein richtig schöner Zusammenhalt. Und auf der anderen Seite schäme ich mich nicht, was aber bei vielen der Fall ist, was ich beobachte, mir Hilfe zu suchen im Sinne von, ich gehobene mal jemand wie Babysitter oder der mir beim Putzen hilft, wenn es halt möglich ist. Also auch gut im Delegieren.
01:26:01: Speaker 1 Ja, man muss Sachen abgeben können und das ist ja wirklich ein Prozess, der nie wirklich abgeschlossen ist. Ja, deswegen ist es, glaube ich, total sinnvoll, diese Struktur zu haben, wie du sie gerade beschrieben hast. Egal, wie man sich organisiert, aber dass man einfach ein System findet, wie man sich als Familie organisieren kann. Und das lohnt sich wirklich da auch mal, ich sage mal, ein ganzes Vormittag oder so, Zeit zu investieren und sich zu überlegen, was stresst uns gerade als Familie. Am meisten, was sind Situationen, die wir vermeiden wollen, wie können wir sie vermeiden und wie organisieren wir uns dafür. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, das klappt da nicht immer so zeitig. Dann macht man das irgendwie zwei Wochen lang und das passt zwei Wochen lang nicht. Und dann baut sich der Stress irgendwie auf und dann setzt man sich erst zusammen und sagt, okay, das können wir so nicht weitermachen, wie können wir es anders machen? Mein Mann und ich, wir haben uns zum Beispiel, glaube ich, zu lange zu wenig Babysitter, Kontingent sozusagen,
01:26:54: Speaker 1 reingeholt und ich glaube, dass das eine wahnsinnige Entlastung einfach gibt und dass es sich schon wirklich lohnen kann, langfristig vor allen Dingen.
01:27:05: Speaker 2 Voll, wird voll unterschätzt, es sind so viele einfache Tore, würde ich sagen.
01:27:11: Speaker 2 Und was mir gerade noch eingefallen ist, als du gesprochen hast, ist das Thema. Ich freue mich für den anderen. Also ich freue mich für meinen Mann, der erfolgreich ist in seinem Beruf. Also er ist Leistungssportler
01:27:24: Speaker 2 oder eben Sportler, er rennt sehr gerne, er trägt mir Träge für einen Marathon,
01:27:30: Speaker 2 und ich glaube, dass da ist, dass das ganz viel wert,
01:27:34: Speaker 2 er freut sich für meine Erfolg wird. Und wenn es nur ganz kurz zwischen Kindergeschrei
01:27:39: Speaker 2 ist, also wir haben so einen wohlwollenden Miteinander und das beobachte ich auch leider bei vielen Familien, der auch in meine Trainings kommt, dass es abhandengekommen ist.
01:27:52: Speaker 1 Da baut sich dann sehr viel Frust davon, dieser Frust, der erlaubt dann gar nicht mehr für sich, aber für den anderen Freund, den anderen auch weiterhin verähren dafür, was er hier ist als Mensch.
01:28:07: Speaker 2 So das große in dem anderen Sehen, das geht halt um diesen Alltag, der wirklich voll ist, ich versteh es komplett. Da hat man dann keine Zeit mehr,
01:28:17: Speaker 2 so, den anderen noch als so was Besonderes zu sehen. Schaut euch, appell jetzt kurz, schaut euch eure Kinder und auch den Partner, den ihr eigentlich einfach, ja, ist wieder rüber. Schaut ihn mal heute ganz genau an, bin auch irgendwie vollgesprucht mit Babybremsen und was auch immer. Ja, also es ist eigentlich auch etwas ganz Kostbares, was man da gegenüber hat, das man besser kennt.
01:28:39: Speaker 1 Absolut. Und ich finde, das ist eine wunderschöne Brücke zu dem Thema Achtsamkeit für Eltern und was Eltern auch mit diesen Werkzeugen, die einem das bietet,
01:28:51: Speaker 1 erreichen können und dass man damit wirklich als Familien auch glücklicher sein kann, weil genau das ist ja zum Beispiel auch eine ganz klassische Achtsamkeitsübung. Voll. Es ist ja präsent, im Moment
01:29:03: Speaker 1 Partner anzuschauen und sich daran zu erinnern, warum habe ich den denn
01:29:07: Speaker 1 gewählt, warum lieb ich den denn?
01:29:09: Speaker 1 finde ich toll an ihm? Und auch die Kinder, das gilt natürlich genauso für die Kinder, ne?
01:29:14: Speaker 1 Die wirklich als das kleine Wunder jeden Tag zu erkennen, was sie sind und diese wahnsinnig unglaubliche genetische Verbindung von einem selbst und dem Partner,
01:29:27: Speaker 1 das finde ich immer noch mild-blowing, wenn ich drüber nachdenke.
01:29:29: Speaker 2 Ja, es sieht nur richtig an, wenn ich weiß, wie man es machen sieht, aber mit deiner Augenchancen krank ich mich nicht.
01:29:35: Speaker 1 Ja, ja, Wahnsinn. Also ich finde es wirklich, sich daran zu erinnern, es so wahnsinnig wertvoll und gibt einem auch so viel Energie, wie da auch, ich sag mal, die stressigen Situation des Alltags auszuhalten, weil man weiß, wofür man es tut, aber diese Gefühle muss man natürlich in einer Art und Weise für sich kultivieren lernen und da auch ein gemeinsames Verständnis zu schaffen mit dem Partner, wie das gehen kann, dass man gemeinsam genau diesen Gefühlen auch, diese Gefühle kultivieren kann, diese Präsenz kultivieren kann, die dafür so wichtig ist. Dafür hast du bei MeinSpire ja auch einen eigenen Kurs entwickelt. Vielleicht kannst du uns nochmal ganz kurz über MeinSpire erzählen, was macht ihr da eigentlich und was hat es mit diesen
01:30:15: Speaker 1 compassionate Parenting Kurs auf sich?
01:30:18: Speaker 2 Ja, klar, sehr gerne. Also MeinSpire bietet ganz klassische Achtsamkeitsmethoden an. Achtsamkeitsmethoden ist jetzt auch so ein Bass, wo das ist nicht ganz so drin, wie es vor ein paar Jahren war, deswegen muss man sagen, so mentale Gesundheitskose oder Stresspräventionskose, was es tatsächlich ist, aber aufbauend auf Achtsamkeitsmethoden und das sehr wissenschaftlich fundiert, das ist mir auch immer wichtig. Also ich bin kein esoterischer Mensch, das passt nicht zu mir,
01:30:44: Speaker 2 diesem analytischen Ansatz. Und ganz generell, es gibt ganz unterschiedliche Kurse, einmal Unternehmenskurse, Präventionskurse für Bauen-Out, was ich vorhin gesagt habe, das war halt so der Anfangskurs, den ich mit eingestiegen bin, weil es halt meine eigene Erfahrung war und
01:31:00: Speaker 2 ich kann es glaube auch gut verkörpen, weil ich bin halt für Jungskraft und habe sehr viele weitere Projekte gleichzeitig. Ich mache das bei Privatpersonen, also ich habe inzwischen auch ein spannendes Team und auf der anderen Seite gehen wir in Unternehmen und je nach dem Unternehmenskontext, also unterschiedlich, beraten wir die Unternehmen über Keynotes oder auch, sag ich mal, Sex- oder Achtwochenprogramme, was könnte ich genau im Unternehmen machen, dass sich da die Kultur verändert, oder gerade auch One-to-Once, wie es einzelnen Personen besser geht. Und jetzt komme ich zu deiner zweiten Frage, dieses Mindful Compassionate Parenting. Das ist ein spezieller Kurs, kann man auch ganz unterschiedlich anlegen, in der Regel mache ich Sex- oder Zehnwochen lang, je nachdem wie es erwünscht, das schaue ich. Wo dieses, was du gerade so schön genannt hast, wo diese Haltung kultiviert wird, Haltung der Selbstschusssorge,
01:31:57: Speaker 2 kleine Achtsamkeitsmomente in den Alltag,
01:31:59: Speaker 2 sage ich mal, dass es mir als Elternteil besser geht. In diesen Kursen nehmen sehr viele Personen teil, die einfach sehr viele Hüte auf haben, muss es nicht immer zwingend oder unbedingt sein, aber ich beobachte schon, dass sich da auch dann in ihre Rolle als Arbeitnehmer was verändert. Also, wenn Sie reflektiert, es sind, wie gehe ich mit meinen eigenen Ressourcen um, was kann ich in meinem Alltag konkret ändern, dass es mir besser geht. Das hat einen Einfluss aufs ganze System, obwohl ich nicht in einem systemischen Ausbildung habe, aber ich merke, dass das ganz viele verschiedene Bereiche betrifft.
01:32:36: Speaker 1 und du hast den Kurs auch wahrscheinlich aus eigener Erfahrung heraus entwickelt, oder?
01:32:42: Speaker 2 Ich habe den nicht, das hat der Björk Mangold entwickelt, das ist ein Psychoanalytiker, Kinderpsychiatrieanalytiker, aber das ist eine meiner Ausbilder. Und mit dem habe ich einfach sehr eng zusammengearbeitet. Und was also schön war dann auch, dass er das bei der Europäischen Kommission als Förderprojekt beantragt hat und dann ganz viele wissenschaftliche Studien dazu gehabt, wie die Wirkung war von diesen Kursen. Und was ich jetzt einfach mache ist, dass ich anhand dieser Ausbildungen, die ich habe, diese Kurse weiter trage, minima veränder oder je nach Kontext veränder und mich halt auch beworben habe, dass es ein ZPP-Kurs ist, also als Präventionskurs anerkannt ist bei den Krankenkassen, das heißt die Kurskosten werden teilweise komplett je und also ganz unterschiedlich je nach Krankenkasse, kleine Spoiler, guck nach eurem Krankenkassen, was die dafür tolle Präventionskurse anbieten, gibt es sich ganz viele tolle Sachen. Dass da halt ein Zugang ermöglicht wird, dass alle daran teilnehmen können. Und was ich gemacht habe, was jetzt darüber ich mich super freue, ist halt über ein Förderprojekt beim Land Baden-Württemberg und ich beworben habe und da auch komplett die Kurskosten 100% übernommen werden, sofern die Personen, die daran teilnehmen, in Baden-Württemberg leben.
01:34:07: Speaker 2 Ich mache damit kaum Werbungsfins,
01:34:09: Speaker 2 nicht auf meiner Homepage und nicht auf Instagram oder LinkedIn, weil ich schon so viele Anfragen habe, aber melde dich trotzdem gerne.
01:34:16: Speaker 2 Und das ist natürlich super schön, weil es zeigt, es, also es findet, es A2 eben, es zeigt, wie wichtig dieses Thema ist.
01:34:27: Speaker 2 Also sowohl Krankenkassen als auch das Land Baden-Württemberg, super konservatives Land, sorry. Aber so generell von der Kultur her, sieht es halt nur in Notwendigkeit an, dass wir da in unsere Kultur, also unsere Gesundheit investieren.
01:34:43: Speaker 2 Super schön, freut mich total. Und auf der anderen Seite ist halt ja der Zugang, weil so Kurse sind einfach oft teuer.
01:34:51: Speaker 2 Und ich möchte nicht auch aus meinem eigenen Hintergrund her, also klassischer Arbeit, dass es nicht nur privilegierte Menschen leisten können. Nein, alle, alle, die irgendwie nie spüren.
01:35:04: Speaker 2 Ja, und das freut mich total, dass das da durch so möglich ist.
01:35:07: Speaker 1 ich finde die Tatsache, dass es beispielsweise durch das Land Baden-Württemberg gefeinert wird, dass die Krankenkassen das auch als Präventionskurs anerkennen und da die Kosten teilweise oder ganz erstanden, gibt mir persönlich extrem viel Hoffnung, weil es zeigt auf, dass es jetzt langsam beginnt, die dann sozusagen wahr zu werden und dass sich das Potenzial dieser Veränderungen auch entfaltet jetzt. Herzlichen Glückwunsch dazu übrigens für dich ganz persönlich, dass du aus diesem Antrieb heraus jetzt aber auch wirklich so einen Impact haben kannst, mit einem solchen Kurs. Ich bin mir sicher, dass du damit extrem vielen Eltern helfen kannst, denn egal wie jetzt die individuelle Situation für Eltern aussieht, an der einen oder anderen Stelle ist sie einfach immer herausfordernd. Und
01:35:52: Speaker 1 ich finde so ein Kurs, auch wenn er natürlich dann wieder Zeit in Anspruch nimmt, es ist ja der Beginn der Selbstversorgung. Also es ist sozusagen jede Stunde, die du mit seinem Kurs verbringst, bringt dich wieder auf die richtige Bahn, lässt sich wieder darauf fokussieren, was eigentlich wichtig ist, was sind deine Prioritäten und wo stresst du dich vielleicht auch einfach unnötig, wo musst du deine Glaubenssätze anpassen. Das sind extrem wichtige Anstöße zum Umdenken, die wir uns als Eltern auf jeden Fall wirklich gönnen sollten, um langfristig auch wirklich an uns und unsere Gesundheit zu denken. Denn das ist, das ist, wie unseren Kindern ja am meisten geben wollen, ja, lange, also ein langes, eigenes Leben, aber ein langes, gesundes Leben vor allen Dingen auch als Eltern, dass wir unsere Kinder begleiten können, solange sie es brauchen, solange, ja, solange es irgendwie geht. Und das ist, glaube ich, eine sehr schöne Mission auf der du da bist.
01:36:45: Speaker 1 könnte mir vorstellen, dass du, ich sag mal, auch persönliche Anker hast, die du dir im Alltag zum Beispiel setzt, du hast jetzt einige davon schon genannt. Was hat dich aber dabei, also wenn du zum Beispiel so ein mega stressigen Tag hast, ja, oder manch, also
01:37:02: Speaker 1 ich sehr oft, ja, und oft endet das ja wirklich in so einer auch emotionalen Verzweiflung, vielleicht weint man sogar, vielleicht ja weiß man nicht mehr, wo man zuerst irgendwie anfangen soll. In solchen Momenten, erstens erlebst du sie und zweitens, was machst du denn?
01:37:18: Speaker 2 Soll ich noch mal ganz kurz was anderes kurz sagen, ich habe so viel in meinem Kopf.
01:37:22: Speaker 2 Und zwar,
01:37:24: Speaker 2 ich will noch mal ganz kurz zu diesem Punkt hinführen. Ich finde es so schön, ja, dass diese Anerkennung jetzt für diese Themen da sind. Und in dem Kontext auch, ich finde, es gab dieses Jahr einige Award Nominierungen, die das auch nochmal deutlich gemacht haben. Also es gab
01:37:40: Speaker 2 Award Nominierungen aus, so ich sage mal, eher so der Influencer-Zene, wo ich niemals mit gerechnet habe, dass diese vermeintlich, weil ich ein Themen so wichtig sind. Also neben diesen, sage ich mal, eher behördlichen Strukturen, die das anerkennen, freut mich das, also ich muss kurz nochmal meine Freude teilen. Ja, ich verstehe dich. Sorg gut für euch und investiere in euch. Also muss jetzt gar nicht in dem Puss sein, sondern einfach mal der Appell, wenn ihr heute bitte eine Sache mitnimmt, dann sorgt für euch und überlegt euch heute, was ihr machen könnt, weil so ein wichtiges Thema. Und jetzt komme ich zu einem Anker. Tatsächlich habe ich sehr stressige Tage. Also viele sagen, hey, du hast einfach super liebe Kinder und du hast einfach keinen stressigen Alltag. Sorry, stimmt nicht.
01:38:26: Speaker 1 Absolut nicht. Bin ich ein bisschen anmarsend, ja.
01:38:29: Speaker 2 Ich bin ein sehr gelassener Mensch inzwischen. Bei mir ist gelieht es auch mal mal. Aber dieser Tag ist voll.
01:38:36: Speaker 2 was ich tatsächlich beobachte und was mir hilft ist, dass ich aufgrund meines jahrelangen Trainings mich immer wieder ganz schnell in mein Körper hineinversetze. Also ich merke ganz schnell, ob da Stress, ich bin mein Atem, ich spüre, wie es mir geht. Und bevor
01:38:54: Speaker 2 es kommt nicht zu dieser Eskalation, es kommt nicht so ein Wein aus Proch oder irgendwas Hysterisches, weil ich schon vorher gespürt habe, wie es mir geht und gegenstreuen konnte. Das ist für mich der Gamechanger bei diesen Methoden oder beim Thema Achtsamkeit. Es ist ein Raum zwischen Reiz und Reaktion, den du ständig trainierst. Und was machst du am Anfang bei den Achtsamkeitsmethoden? Du trainierst, dass du im Körper dich erstmal wahrnimmst. Das ist der erste Zugang, weil viele haben das total verlernt, sich selbst zu spüren.
01:39:29: Speaker 2 Da habe ich überhaupt gerade Schmerzen oder wie geht es mir? Wie sitze ich da? Das ist in meiner Schulter. Und dann merken sie erstmal, was ist, kommt da alles hoch.
01:39:38: Speaker 2 Und ich glaube, es ist halt Muskeltraining wie im Fitnessstudio, so mentales Training, was man aber leicht erlernt und positive Boote hat. Man hat ja so viele Übungsmöglichkeiten im Tag. Also, das stimmt.
01:39:55: Speaker 1 Konstant, ja wirklich. Und wenn wir das einmal gelernt haben, natürlich ist es ein langer Weg. Ich meine, du hast selber vorhin gesagt, du warst mal Donut betroffen. Das heißt, du kennst diese verzweifelten Tage, diese Weinen, dieses irgendwie nicht mehr Wissenwohling zum Rechtsist. Aber das ist eben auch eine Abbrücke. Weil wenn man da durchgegangen ist, dann weiß man, was man für sich tun sollte. Dann muss man einfach nur noch dran bleiben. Und wenn man das wirklich jahrelang weiterhin macht und sich immer wieder daran erinnert, dann ist man dann irgendwann da, dass man wirklich diesen Raum geschaffen hat zwischen Reiz und Reaktion, dass man es schafft, nicht mehr in diese extremen Situation zu kommen. Und unser Nervensystem wird es uns sowohl jeden Tag als auch natürlich langfristig danken. Und vor allen Dingen hat das auch einen enormen Einfluss auf natürlich die Qualität unserer Beziehungen. Zum Ja, zu unseren Partnern, zu unseren Kindern, aber auch zu unseren Teams, zu unseren Mitarbeitern.
01:40:54: Speaker 1 Denn da können wir alle Leuchttürme sein, auch für andere. Und einfach eine neue Qualität des Dharvains, irgendwie, des Lebens.
01:41:04: Speaker 2 Für uns. Eine ganze Stadt Impulskontrolle auch. Also, eigentlich jetzt dazu, ich habe auch manche Leute in meinem Kurs, die neigend dazu als Kuläriker ihre Teams anzuschreien oder Pumpik zu reagieren, wenn sie unter Strom oder Stress stehen. Wenn sie das regelmäßig üben, das braucht jetzt auch keine Jahre langes Training. Das schafft du auch einen kurzen Zeit, dass du da einfach kurz innehälschst, den Raum verläscht. Da gibt es keine ganz tolle Stop-Methode. Geh ich einfach kurz raus.
01:41:32: Speaker 2 Du kannst ja auch imaginär vorher schon üben. Observe, also tief einatmen für das Tee, O für Observing. Also was ist gerade in deinem Raum? Wie bist du hier? Wie wirdst du eigentlich gerade reagieren am liebsten schreien und das andere P? Nein, ich mach's jetzt anders. Wenn du im Raum vielleicht oder kurz atmeischt oder kurz einen Schluck Wasser trinkst und dann reagierst du morgen erst bei dir. Also, dass du überlegst, muss ich jetzt wirklich gerade im Effekt reagieren? Oder du kannst noch kurz warten. Das gleiche gilt ja auch auf Familien. Also, ich reiche jetzt meine Kinder an. Oder bin ich bei mir und finde einfach kurz einen Atemzug an mir ganz wacke aus. Da gibt es auch tolle atemübungen.
01:42:13: Speaker 2 Also, ich finde, es macht was mit einem Videosacktasche. Beziehungsebeln verendet sich enorm. Und es wird mir auch stark und sehr gespiegelt. Also bei den Personen, die sich darauf einlassen.
01:42:23: Speaker 1 Und glaubst du, dass es wichtig ist, dass beide Partner sich mal auf so ein Fahrt begeben? Oder ist es auch okay, wenn ich jetzt sage, ich möchte das machen und mein Partner will das eher nicht mitmachen? Für den ist das nichts. Gibt ja noch viele. Also, ja, gerade beim Thema so Paartherapie, Paarcoaching, da kenn ich ganz viele Beispiele, wo die eine Person sagt, ja, ihr wollt ich machen, brauchen wir. Und der andere sagt auf gar keinen Fall nicht mit mir. Ist das hier auch so ein Thema? Weil ich könnte mir vorstellen, dass es auch da noch mal viel bessere Ergebnisse hat, wenn beide Partner das machen.
01:42:56: Speaker 2 Tatsächlich habe ich das ganz selten, dass das beide machen. Also in den letzten Jahren war es echt immer nur in der Regel eine Person. Und die Resonanz war trotzdem sehr positiv. Weil sich halt das System erinnert. Wenn ich irgendwie klarer bin, wenn ich mehr ruhig bin, hat es einen Effekt. Verträgt sich das? Wenn Partner auf meine Kinder. Also, ja, natürlich schön, aber das habe ich ja nie. Weil der andere Partner passt meistens in der Regel auf die Kinder auf.
01:43:24: Speaker 2 Ja, stimmt. So, dass die sich doch ein Babysitter leisten für die Zeit oder immer.
01:43:30: Speaker 1 Weil das auch Live-Sessions sind bei euch. Also das müsste man, wenn dann sozusagen live machen, okay. Ja, das ist gut zu wissen. Superrelevante Frage, weil alle, die sich dafür interessieren, der eine kann ja auch an den Anfang machen. Ja, und der zweite kann das dann vielleicht... Das ist tatsächlich schon so gekocht. Danach machen. Guck mal, das ist ein gängigerer Modell.
01:43:48: Speaker 2 Ja, genau, und dann so geschwärmt hat und gesagt hat, hey, mir geht es so besser oder aber der Partner beobachtet hat, hey, mein Partner findet mich auf einmal wieder so toll. So, herzschätzend den Umgang mit mir. Was hat sich verändert? Ist ihm gelessen, okay. Ich muss auch mal da reinschauen, was hat ihr mit dir gemacht?
01:44:05: Speaker 1 Ja, das ist super spannend. Das passiert. Das ist super spannend. Vielen, vielen Dank, liebe Sarah, dass du uns diese Einblicke gegeben hast. Für alle interessiert mich Teil den Link zu diesem Kurs in den Show-Nauts. Und da könnt ihr euch noch mal informieren. Ich finde es eine super, super spannende Sache. Ich finde es maximal relevant für unsere Gesellschaft, denn wie gesagt,
01:44:26: Speaker 1 die wichtigsten Führungskräfte aus meiner Perspektive sind die Eltern, die die Erwachsenen von morgen begleiten und erwachsen werden. Von daher, ich glaube, es könnte nichts Wichtigeres geben. Vielen, vielen Dank, liebe Sarah, dass du da warst. Danke dir auch, liebe Stefanier, hat Spaß gemacht.
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